Enzyme wirken bei Sportverletzungen
Sport macht uns fit. Doch was tun, wenn es zu einer Verletzung gekommen ist?
Wie in fast allen Bereichen der Medizin werden auch in der Sportmedizin immer
mehr naturheilkundliche Methoden angewandt zum Beispiel die systemische Enzymtherapie.
Zahlreiche Sportärzte behandeln selbst Leistungssportler mit Enzymgemischen,
besonders wenn diese Weichteilverletzungen, also Prellungen, Zerrungen, Stauchungen
o. Ä. haben.
Enzyme wirken im Zusammenhang mit Sport- oder auch Alltagsverletzungen im
Wesentlichen auf drei Ebenen: Zum einen beeinflussen sie positiv die Blutfließeigenschaften,
zum anderen sorgen sie für den raschen Abtransport von abgestorbenem Zellmaterial.
Außerdem wird der Entzündungsvorgang, der in der Regel durch eine
Verletzung hervorgerufen wird, durch Enzyme sinnvoll gesteuert.
Im Verletzungsgebiet ist der Blutfluss gestört. Enzyme verbessern die Blutfließeigenschaften,
so dass die Bildung von kleinsten Blutgerinnseln (Mikrothromben) reduziert wird.
Durch eine Verletzung können Blutergüsse oder Ödeme entstehen,
die abgebaut werden müssen. Erschwerend kommt hinzu, dass auch abgestorbene
Zellen vom Verletzungsort weggebracht werden müssen. Der Abtransport wird
mit Hilfe von Enzymen bewirkt. Als Folge geht die Schwellung zurück, das
Verletzungsgebiet wird wieder besser durchblutet und die Heilung kann schneller
einsetzen.
Entscheidend ist die Funktion der Enzyme bei Entzündungsvorgängen:
Enzyme bringen diesen natürlichen Heilprozess des Körpers in Gang,
aber sie sorgen auch dafür, dass er wieder abklingt. Sie steuern so die
Selbstheilungskräfte des Körpers.
Bei sehr häufig stattfindenden kleineren Verletzungen, den so genannten
Bagatelltraumen, besteht die Tendenz, dass chronische Entzündungen entstehen,
welche dann zu erheblichen Gelenkschäden führen. Dies können Enzyme
verhindern, weil sie für eine endgültige Ausheilung sorgen.
Im akuten Verletzungsfall ist es deshalb besonders günstig, schnell Enzyme
von außen zuzuführen, denn die körpereigenen Enzyme reichen dann
meist nicht aus. Durch oral eingenommene, systemisch wirksame Enzyme werden die
Heilungsprozesse beschleunigt - der Sportler ist schneller wieder fit.
Aber auch die prophylaktische Einnahme von Enzymen hat sich bewährt.
Gerade bei Risikosportarten, bei denen es häufiger zu Verletzungen kommt,
kann im akuten Fall die Wirkung dann sofort einsetzen; wertvolle Zeit ist gewonnen.
Sportärzte der deutschen Fußball- und Eishockeybundesliga oder auch
der American Boxing Association setzen seit Jahren auf die Heilkraft von Enzymkombinationen.
Der große Vorteil naturheilkundlicher Verfahren wie der systemischen Enzymtherapie
liegt darin, dass sie praktisch keine Nebenwirkungen hat. Der Körper wird
also nicht zusätzlich belastet. Wichtig ist, dem Organismus eine Mischung
verschiedener Enzyme zuzuführen, um eine möglichst große Wirkungsbreite
zu erzielen. Enzyme sind Teil eines komplexen medizinischen Behandlungsplans.
Bei einer akuten Verletzung gilt die so genannte PECH-Regel (P = Pause, E = Eis
- bessere Kühlung, C = Kompression, H = Hochlagerung): Später kommen
gezielte Krankengymnastik und andere physikalische Anwendungen dazu. Mit allen
genannten Methoden lassen sich Enzyme gut kombinieren.
Übrigens: Enzyme sind keine Dopingmittel.
(Text von MUCOS Pharma GmbH, Pressemitteilung für Apotheker)